Der siebte Tag, 25 Kilometer, 550 Höhenmeter und 48,000 Schritte

 

 

 

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Was soll man sagen, der Tag begann bei herrlichem Wetter auf einer Frühstücksterrasse mit einfach grandiosem Ausblick, netter Bedienung und dem Ausblick meine liebe Ellipirelli gegen Mittag auf dem Markt von Forqualquier zu treffen.

Doch dann legte ich mich im wahrsten Sinne zweimal auf die Nase, einmal Fußknick und einmal Schnürsenkel verhaken. Alles gut gegangen aber irgendwie war die Energie weg. Deshalb braucht ihr heute nicht soviel von meinem Geschwafel zu ertragen und ich kommentiere nur ein wenig die Bilder.

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Denn das Wetter und die Landschaft waren einfach überwältigend schön, ruhig und einsam.

Das hatte zum Glück nichts mehr mit der viel befahrenen Veloroute zu tun und ich war einfach nur happy in der Natur mit solch einem schönen Wetter. Ich wollte so schnell als möglich nach Forqualquier um Ellipirelli zu sehen.

Im Wald fand ich plötzlich eine mittelalterliche Brücke wir mir jemand später erklärte. Wie man sieht hatten auch die Ritter schon einen Mittelstreifen um den Pferdeverkehr zu regeln und Ausweichpunkte für größeres Gefährt.

Plötzlich war ich dann in der Abbaye von Salagnon, ohne Eintritt zu bezahlen , da ich irgendwie über die  Felder von hinten gekommen war.

Durch Mane ging es dann auf dem schnellsten Weg zu meiner Ellipirelli, die in Carlos Cafe auf mich wartete. Wir hatten eine Salatsnack zusammen und sie erleichterte meinen Rucksack um ca. 5 Kilo. Ab sofort war ich leichter unterwegs, was wohl nicht schlecht war ob der Prüfungen die noch kommen sollten.

Nachdem wir uns wieder getrennt hatten ging es 13 Kilometer durch die schöne Landschaft. Am Schluss noch einmal extrem Bergauf um Lurs zu erreichen. Schon blöd, das alle schönen Dörfer in der Provence immer auf Hügeln liegen müssen. Ich war sichtlich und total am Ende.

Belohnt wurde ich von einem herrlichen Ausblick in alle Richtungen und kehrte anschliessend in meiner ersten Pilgerunterkunft ein.

13 Betten allein für mich für 12 Euro, was will man mehr. Lurs war ein hübsches kleines Dorf am Rande des Durancetales und nach einem guten französischen Abendessen bin ich jetzt müde und werde meine Gites communal beziehen.

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