Ausflug nach Avignon

Am 21.10. hatten wir Zeit und beschlossen das herrliche Wetter zu nutzen. Wir hatten uns einen Ausflug nach Avignon und zum Pont du Gard vorgenommen.Die Hunde liessen wir auf La Batie und wollten eine Nacht in Avignon bleiben, um keine Hektik aufkommen zu lassen.

Der Wetterbericht hatte recht behalten und so fuhren wir bei herrlichem Sonnenschein Richtung Avignon. Der Herbst war da und die Blätter der Bäume zeigten sich in vielen herrlichen Farben.

Nach knapp zwei Stunden erreichten wir Avignon und fanden, dank unseres Navi, unser Hotel im Zentrum von Avignon ohne Probleme. Es war ein sehr schönes altes Gebäude mit einem herrlichen Innenhof. Das alte Jesuitenkloster hatte nach seiner Auflösung 1589 in der Revolutionszeit als Militärhospital gedient . Heute war es ein schönes und ruhiges  Hotel.

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Nach dem einchecken gönnten wir uns einen Kaffee auf dem Rathausplatz, bevor es zum ehemaligen Papstpalast ging.

Der Papstpalast ist schon ein imposantes Gebäude, welches trotz vieler Zerstörungen im Laufe der Jahrhunderte, einen riesen Eindruck auf uns hinterließ.

Mit unseren Audioführern am Ohr wandelten wir durch riesige Hallen, die leider durch die Umnutzung in eine Kaserne, ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wurden. Man hatte überall Zwischendecken eingezogen und Fensterdurchbrüche gemacht. Die Zwischendecken waren  zwar wieder entfernt worden, aber die Wandmalereien waren für immer zerstört worden.

Auf dem Dach des Palastes angekommen bot sich uns ein herrlicher Blick auf die Umgebung und ein witziger Papst Snack bot sich für eine kurze Verschnaufpause an.

Ein kleines Glas Rose half mir wieder auf die Beine und so schaffte ich den Rest der Besichtigungstour ohne Probleme. Wir verliessen den Palast durch einen Nebenausgang und gingen durch eine in den Fels geschlagene Gasse Richtung Vorplatz, um einen der aus vielen französischen Städten bekannten Sightseeingzüge zu besteigen. Avignon im Tourizug sitzend fand ich dann doch verlockender als Alles per Pedes zu erkunden.

Unterwegs sahen wir dann eine interessante Kettcar Variante für Kinder, mit der diese immer wieder unseren Zugführer an der Weiterfahrt zu hindern.

Anschliessend ging es per Pedes zur berühmten Brücke von Avignon.

Obwohl man es sich heute auf Grund der veränderten Flusslandschaft nicht mehr so recht vorstellen konnte, führte die damalige Brücke über mehrere Steinbänke zum anderen Ufer, wo sich auch die Sommerresidenz des Papstes befand.

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Ein leckeres Abendessen in der Altstadt rundete den Tag ab und wir freuten uns auf den nächsten Tag, an dem wir uns den Besuch der berühmten Pont du Gard, eines 2100 Jahre alten römischen Aquädukt vorgenommen hatten.

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Auch am nächsten Morgen war der Himmel wieder strahlend blau und wir bewunderten die Baukunst der alten Römer und die herrliche Landschaft am Fluss Gard.

Damit war unser kurzer Ausflug zu Ende und unsere Hundies waren happy als wir am frühen Nachmittag wieder auf La Batie waren.

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