Auf nach Namibia ins Segelflugparadies

Nachdem ich letztes Jahr, nach 13 Jahren ohne Unterbrechung, nicht nach Namibia geflogen bin, hat mich mein Freund Wolfang aus Namibia dieses Jahr noch einmal motiviert  rüber zu fliegen.  Ich muss zugeben, dass ein weiterer Grund war, diesen Flug umsonst auf gesammelte Meilen machen zu können, die im Januar zu einem großen Teil verfallen wären. Leider war auf Pokweni kein 18 Meter Flieger mehr zu chartern und so fragte ich Bernd, der aber auch keinen 18 Meter Flieger mehr hatte. So buchte ich am Ende einen Shark auf Kiripotib zu günstigen Konditionen und freute mich auf eine neue Erfahrung im Segelflugparadies Namibia.

Am 8.11. klingelte der Wecker um 7 Uhr zu vollkommen ungewohnter Zeit.  Draußen war es minus 4 Grad und ich wäre am liebsten, wie sonst auch, liegen geblieben. Aber es half nichts, der Flieger ging um 10.40 Richtung Frankfurt und wir mussten bald los wenn ich ihn erreichen wollte. Herrliches Sonnenwetter versüßte die Fahrt Richtung Marseille und wir kamen trotz viel Verkehr pünktlich an.

Die Großbaustelle am TGV Bahnhof schien immer noch nicht richtig voran zu kommen,  was mir wieder einmal den Unterschied zwischen Deutschland und Südfrankreich in der Abwicklung von Großprojekten vor Augen führte. Laissez faire  et kommse heute nicht kommse morgen. Eine super stressfreie und Gesundheitsfördernde Einstellung, die wir inzwischen sehr zu schätzen wissen.

Nach einigen Piep Problemen an der Sicherheitskontrolle wegen einer vergessenen Kniebandage konnte ich auch schon direkt Boarden, wie man so schön sagt. Ein Fensterplatz gab den Blick frei auf Superwinglets des relativ neuen A320. Ich fühlte mich wie in meiner 800 nur was größer.

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Beim Rollen zur Startbahn passierten wir einen schwebenden Kampfhelikopter, der sich relativ wenig in seinen Tests stören lies und dann letzten Endes  einen rasanten Alarmstart hinlegte.

Nach dem Start passierten wir diverse Flugplätze, unter anderem Salon de Provence, der Heimatplatz der Patrouille de France.

Leider zog es sich immer mehr zu so daß mir der Ausblick auf den Mont Ventoux und die Gegend um Sisteron verwehrt blieb.   In der Ferne grüßten die schneebedeckten Gipfel der Hochalpen.

Frankfurt empfing mich dann mit deutschem Superwetter, Regen und Wolken fast bis zum Boden. Ich hatte es fast schon vergessen wie   das Wetter im November meistens ist.

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Aber egal, ich brauchte mich ja nur im Flughafen Gebäude bewegen und das ist ja bekanntlich in Frankfurt riesig. Viele Möglichkeiten sich zu verlaufen und die Zeit bis zum Abflug zu verbringen.

Der Koffer war ja netter Weise, trotz mehrmaligen Nachfragen, nicht durchgecheckt worden. Windhoek war im Kosmos des französischen Computers einfach nicht vorhanden und den beiden Damen sowohl Windhoek als auch das Land Namibia gänzlich unbekannt.

So war ich dann in Frankfurt zuerst einmal 4 Stunden mit Koffern unterwegs, bis ich dann endlich einchecken konnte. Die Zeit bis zum Boarding dürfte ich mir dann auf Grund meines gerade noch vorhandenen Goldstatus in der Lounge verbringen die von Ethihad Airways betrieben wurde.

 

Das Essen und der Wein waren wirklich vorzüglich und so verging die Zeit recht schnell.

Beim letzten Check vorm Flugzeug fotografierte ich den mir noch unbekannten Körperscanner, was mir eine sofortige Rüge und die Aufforderung das Bild sofort zu löschen einbrachte.

Die Zeit im Fluge verging leider nicht im Fluge, so daß ich relativ müde in Windhoek ankam.

 

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Hier wie immer Namibianische Schnelligkeit vom Feinsten , Passkontrolle———, Koffer warten——–,Geld tauschen———-,Mietwagen abholen——–, Mietwagen kontrollieren.

Endlich war ich On the road again, endlose Weiten ( nicht Enterprise ) durchzogen von endlos langen Straßen, erst Teer und dann Schotter. Das schöne am Schotterpisten fahren mit 100 Km/h ist das man zwischendurch immer wieder fit ist, nachdem mein Mini Ferrari ( Kia Picanto ) mir klar zeigte wo seine Grenzen liegen.

Nachdem passieren des alten deutschen Wachturms war ich bald auf Kiripotib  wo ich von Markus und Christian empfangen wurde.

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Nach dem ausfüllen von jeder Menge Formularen und der Unterschrift diverser Erklärung ruhte ich mich etwas aus bevor es zur Shark Einweisung ging. Der Nachmittag verging schneller als gedacht und nachdem die Flying with the Champions gelandet waren ging es zum Essen. 3 x 1000 für die Champions, die Wolken sahen auch den ganzen Tag danach aus.

Goods Nächtle Alle miteinand.

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2 Kommentare zu „Auf nach Namibia ins Segelflugparadies“

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