Day 5, Flying in the Air

Ludwig versprach uns beim Briefing gutes Wetter und so bekamen seine Champions zuerst einmal ein vernünftiges 600 er FAI Dreieck als Aufgabe verpasst. Die Wolken sollten sich zuerst wie üblich im Nordosten aufbauen, aber schnell auch bis nah an unseren Bereich reichen. Der Nachteil war, dass wir auch recht früh Überentwicklungen im Nordosten haben würden.

Startrichtung war heute die 08, was bedeutete,  dass alle Flugzeuge ans andere Ende der Piste geschleppt werden mussten. Nachdem ich meinen Shark mit dem Quad die 1400 Meter ans Pistenende geschleppt hatte, machte ich auf dem Rückweg einige Bilder, die einen Eindruck von der Größe der beiden gekreuzten Pisten geben.

Danach war erst einmal ein wenig Zeit bis zum Beginn der vorhergesagten besseren Thermik. Und was machen Segelflieger wenn sie Zeit haben, Flugzeuge aufrüsten Laurens Goudrian hatte seine neue ASG 32 Mi aus Südafrika mitgebracht um zusammen mit Uli Schwenk über Namibia zu fliegen.

Die Champions waren weg.

Nach einem kurzen Mittagssnack machte ich mich auch auf den weg. Heute lief es schon bedeutend besser als gestern. So langsam kannte ich den Shark besser und auch das Wetter war um Längen besser.

Nach einem Stück mit weniger Wolken erreichte ich recht schnell den Nossop, wo schöne Cumuli am Himmel standen. Schon vor den Wolken ging es bis über 3000 Meter und unter den Wolken dann bis 4500 Meter.

Hinter Gobabis stand dann schon eine schwarze Regenwand, die zum Weierfliegen nicht wirklich einlud. Ich wendete Richtung Süden und flog bis ca. 50 Km vor Arminius.

Eigentlich wollte ich von hier Richtung Westen liegen um ein Dreieck zu machen. Di Wolken lösten sich aber hinter dem Nossop auf und ich beschloss besser wieder Richtung Gobabis zu fliegen um von dort den Heimflug anzutreten.

Aus fast 5000 Metern konnte ich mit erheblicher Sicherheit den Endanflug Richtung Kiripotip anfangen und genoss das Fliegen mit fast 200 Km/h True Air Speed Richtung Sonnenuntergang.

Die Landung verlief problemlos mit der Sonne und leichtem Wind im Rücken und ich rollte bis zu meiner Parkposition, wo mich die Groundcrew mit dem obligatorischen Landebier empfing.

Link zu meinem Flug beim Online Contest:

http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=1687457805

img_7666

Beim Waschen des Fliegers konnte ich dann  noch eine neue Erfahrung in Bezug auf nervige Fliegen machen. Nicht nur das sie quasi überall um mich herum waren, Nein sie mußten mir auch noch permanent in Nase und Ohren kriechen. Ich kann jetzt 100 % nachvollziehen, wie sich unsere Pferde im Sommer mit all den Viechern fühlen. Wie gut nur, dass ich im Gegensatz zu unseren Pferden eine Hose an hatte.

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